Projekt „Demokratie Leben“

Wast in Wast – Hand in Hand

Mit Freude erhielten wir nunmehr die Förderzusage im Bundesprogramm „Demokratie leben“. Hier wurde unser langjähriges Wirken geschätzt und wir sind nun durch diese Förderung in der Lage, unsere Arbeit weiter auszubauen.

Mit dem Titel „Wast in Wast – Hand in Hand“ setzen wir unsere Arbeit gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit fort und versuchen weiterhin die Menschen mit unserem Wirken und Handeln zu unterstützen und zu empowern. Denn auch im Schul- und Bildungsbereich sind Sintizze und Sinti, Romnja und Roma von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen, die sich unter anderem in Vorurteilen manifestieren und Klischees wiederfinden. Im niedersächsischen Landkreis Leer entwickelt das Projekt für betroffene Jugendliche und junge Erwachsene Strategien, um solchen Klischees entgegentreten zu können.

Dank unserer erfahrenen Projektmitarbeiter: innen und dem beständigen Rückhalt durch unsere Kooperationspartner und die vielfältigen regionalen Communitys, sehen wir hoffnungsvoll in die Projektzeit. Unser Projekt soll im niedersächsischen Landkreis Leer für betroffene Jugendliche und junge Erwachsene Strategien entwickeln, um solchen Klischees entgegentreten zu können.

Es ist das Ziel, mit Aufklärung und Dialog an Schulen sowie in Organisationen und Institutionen, ein Maßnahmenpaket umzusetzen. Dieses soll insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sowie von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betroffene Personen, Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf „Augenhöhe“ erreichen.

In der Projektlaufzeit soll dann dieses Maßnahmenpaket erprobt, erstellt und umgesetzt werden, dass sich sowohl an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als auch an pädagogische Fachkräfte und Schülerinnen und Schüler richtet. In unterschiedlichen Formaten werden spezifische Zielgruppen direkt angesprochen, um auf die Ausgrenzung und Diskriminierung von Sintizze und Sinti, Romnja und Roma aufmerksam zu machen und Vorurteile gemeinsam zu reflektieren.

Wir stellen durch das Projekt tragfähige Beratungskonzepte und schaffen Räume, um dem Projektziel zuzutragen. Die Ausgangssituation des Projekts, überwiegend qualifizierte Angehörige der Minderheit der Sinti und der Roma einzusetzen, lässt die Community schon erstarken.

In diesem innovativen Prozess wird das Projekt in den Schulbetrieb eingebunden, beispielsweise durch Workshops, feste Sprechtage und Arbeitsgemeinschaften. Die Beteiligten werden aktiv in die Entwicklung von neuen Handlungsstrategien eingebunden und im Thema „Umgang mit Diskriminierung“ empowert. Dieses geschieht durch persönliche Ansprachen, der Darstellung in Netzwerken sowie Informationen in Form von Plakaten und Flyern, um auch eine Sensibilisierung unter anderem von Akteurinnen und Akteuren der regionalen Kinder- und Jugendhilfe zu entwickeln.

Durch die somit entstehende Aufmerksamkeit auf die Gruppe/n und die Einbindung weiterer, der Ausgrenzung ausgesetzter Gruppierungen, sollen Aufmerksamkeit und Unterstützung für die von Menschenfeindlichkeit betroffenen Interessen im Projekt stetig wachsen.

In unserer Zusammenarbeit mit erfahrenen Lehrkräften und unserer Vielfalt an Kooperationspartnern wird das Projekt anerkannt und ist auch eine Abwechslung zum Beispiel für die Schülerinnen und Schüler. Durch die Einbindung anderer Selbstorganisationen und Institutionen ist es auch etwas sehr „Besonderes“ oder „Externes“ im Schulalltag sowie im Alltag der weiteren von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betroffenen Menschen.

Gerne können Sie uns in den dargestellten Kontaktmöglichkeiten unserer Homepage kontaktieren.